Bürgerbuch des Marktes Ried im Innkreis (Bis 1600) - Page 10

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Bürgerbuch des Marktes Ried im Innkreis (Bis 1600)
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Bürgerbuch des Marktes Ried im Innkreis mit Einträgen und ergänzenden Daten vom 14. bis zum 20. Jahrhundert. Der älteste Eintrag datiert auf das Jahr 1372.
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urn:nbn:at:AT-OOeLB-3466498
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rr— 2 Bruderschaftsbuch des Marktes Ried (1503). c) Die Urkunden des Stadtarchives Ried (Programm 1910 und Nachtrag in Rieder Heimatkunde IV., S. 134 ff.), d) Die Urkunden und Akten des einstigen Schloßarchives in Aurolz-münfter. e) Das Visitationsprotokoll der Diözese Passau 1558—59. f) Urkunden und Akten des Schloßarchives in Katzenberg. Es braucht wohl nicht erwähnt zu werden, daß mit dem Auffinden neuer ungedruckter Quellen das „Bürgerbuch" die erwünschte Vervollkommnung erfahren wird. Einteilung des Marktes Ried. Die ersten Gassennamen in Ried werden urkundlich feit 1593 erwähnt. Die Lage eines Gebäudes bezeichnete man bis dahin und auch später noch durch die Angabe, ob es im eigentlichen Markte oder in einem der beiden Vormärkte stand. 1. Der Markt umfaßte folgende Plätze: a) den Platz (Hauptplatz, im Volksmund „aufm Platz") mit dem unteren Tor (später Fleisch-, Schloß-, Kapuziner- oder Linzertor genannt); b) den oberen Platz (einen Teil des Holzplatzes mit dem Tandlmarkt bis zur einstigen Spitalkirche, jetzt Stelzhamerplatz) mit dem oberen oder Braunauer-T o r; c) den Hinteren Platz (Roßmarkt), unten geschlossen, in der Mitte mit dem dritten (Erl-, Münsterer- oder Schärdinger-)T o r und oben mit dem „S l ä t ü r l" (Schlupftürl)H. 2. Der obere Vormarkt begann am Braunauer-tor und umfaßte den inneren Vormarkt bis zum Beginn der Stelzhamerftrahe und bis zur Ache sowie den äußeren Vormarkt außerhalb der genannten Linie. 3. Der untere V o r m a r k t lag an der Breitsach und dehnte sich über den Schloß- und Engl-(Kapuziner-) Berg aus. Auf dem Platz standen an Stelle der heutigen Be-zirkshauptmannschaft drei Häuser: Nr. 7: im 18 Jahrhundert das Amts- und Wohnhaus der Wirtschaftsverwalter (Propstrichter) der Güter des Domkapitels zu Passau, feit der Verweltlichung des geistlichen Besitzes (1803) k. k. Rentamt. Das Haus Nr. 8 gehörte bis 1746 dem bayrischen Landschaftssekretär Thaddäus Anton Reisinger, hernach der Frau Maria Anna von Imsland und ihrem Erben, dem Baron Hoheneck. Seit dem Jahre 1785 war *) 1483: Släfftürl. 1790: Schläfthürl. Von Schlauf, Schluß Schlupf. (G. Weitzenböck.) K 4 . ; *
 
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