Compass. Finanzielles Jahrbuch 1935: Österreich. - Page 1094

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Compass. Finanzielles Jahrbuch 1935: Österreich.
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Übersicht über die Schulden und Währungsverhältnisse der früheren österreichisch-ungarischen Monarchie, Darstellung der staatsfinanziellen Verhältnisse Österreichs und ausführliche Beschreibung der Aktiengesellschaften des Geld-, Kredit-, Versicherungs- und Verkehrswesens sowie der Industrie in Österreich.
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1054 Österreich. Friedrich Neurath, Carl Rademacher, Sekt.-Chef a. D. Dr. Robert W e i 11. Vorst.: Bertha Oberlaender (Vors.), Sekt.-Rat Dr. Rieh. H o y n i g g (Vor s.-Stellv.), Dr. Otto Eibuschitz, Friedrich Goldmann, Ella Schlesinger, Sekt.-Chef a. D. Dr. Robert W e i 11; Gesch.-Leit.: Sekt.-Rat Dr. Richard Hoy-nigg, Bertha O b e r 1 a e n d e r, Ella Schlesinger; Prok.: Wilh. Z w e c k e r — Aktienkapital: S 120.000 in 12.000 Aktien ä S 10. ursprünglich K 9,000.000 (hievon K 4,600.000 gegen Apports). Die a.-o. G.-V. vom ‘26./10. 1921 beschloß Kapitalserhöhung auf K 36,000.000 (hievon K 14,000.000 gg. Apports). A.-o. G.-V.vom 4./7.1922 auf K 60,000.000. (Emissionskurs K ‘2600 tel quel). A.-o. G.-V. v. 21./12. 1922 u. G.-V. v. 6./10. 1924 beschlossen Erhöhung des Aktienkapitales durch Aufwertung (Nicht durchgeführt). A.-o. G.-V. v. 1./3. 1924 beschloß Kapitalserhöhung auf K 160,000.000. (Nicht durchgeführt). G.-V. v. 17./7. 1926 beschloß anläßlich Aufstellung der Golderöffnungsbilanz Festsetzung des Aktienkapitales mit S 120.000, der Kapitalsrücklage mit A 120.000. Bestehende 260.000 Aktien ä 1( 200 wurden im Verh. 126 : 6 in Aktien äiSlO zusammengelegt. Umtauschfrist: 10./5. 1930 bis 9./II. 1935. — Dividende pro 1926 bis 1928: je S 004 für jede Aktie ä K 200. Pro 1929—1930 (Nom. 8 10): je S 1, zuletzt ab 2./1. 1932. Pro 1931—1932: 0. — Kuponverjähr. 3 Jahre. 1 Aktie = 1 Stimme. — Kurstaxe laut Kursblatt exotischer Wertpapiere*) vom 1./10. 1934: 8 12. — Die Gesellschaft entstand aus der „Ghaza“ Zigarettenhülsen- und Papierfabrik A.-G., mit welcher im Jahre 1921 die „Altesse“ Zigarettenhülsenfabrik Ges. m. b. H., Wien, fusioniert wurde. Die Gesellschaft besitzt in Österreich das ausschließliche Recht zur Erzeugung von Zigarettenhülsen und Zigarettenpapierbüchein der Marke „Olleschau, Das Beste von Allen“. Außer diesen erzeugt sie noch Zigarettenhülsen und Papierbüchel unter der Marke „Altesse“, ferner Kartonagen aller Art, sowie Papierzigarren- und Zigarettenspitzen. Es werden durchschnittlich 200 Arbeiter beschäftigt. — Die Gesellschaft besaß ursprünglich gemeinsam mit der Firma Jac. Schnabl & Co., Wien, Tochtergesellschaften in Krakau und Budapest (Altesse-Wisla, Krakau, Samum-Altesse, Budapest), welche sie 1926 veräußerte. — Letzte G.-V. 15./12. 1933. Annoncenexpedition M. Dukes Nachf., Max Augenfeld & Emerich Lessner Aktiengesellschaft, Wien, I., Wollzeile 16; Filialen in Linz, Landstraße 34, Salzburg. Schwarzstraße 1, Innsbruck. [Konst. 25./4.1912.) Vizepräs.: Dr. Oskar Blau; Verwaltungsrat: Dr. Walter G u 11 m a n n, Dr. Richard A u gen fei d. Direktion: Max Augenfeld, Emerich Lessner, Anton J. Fried; Dir.-Steliv.: Otto Augenfeld, Erwin L e s s n e r; Prokuristen: Hugo Schönfeld, Lotte H a l p e r n. — Aktienkapital: S 200.000 in 10.000 Aktien ä S 20. Urspr. K 1,000.000; 1921 auf K 4,000.000 erhöht. A.-o. G.-V. v. 16./2. 1926 beschloß Kapitalserhöhung. (Nicht durchgeführt). — Die Goldcrö/fnungsbilanz ergab ein Eigenvermögen von V 275.000; hievon lt. Beschluß der G.-V. vom 22-/6. 1926 -S’ 200.000 Aktienkapital und S 75.000 Kapitalsrück-lage; hiebei Aktieunominaleumwertung von K 400 auf S 20. Dividende pro 1925—1932: 0. Kpnverjähr. 3 Jahre. — 1 Aktie = 1 Stimme. Die Gesellschaft übernahm die Annoncenexpedition der Firma M. Dukes Nachf. Max Augenfeld & Emerich Lessner. — Konzern: Haasenstein & Vogler A.-G., Wien, Werbedienst Ges. m. b. H., Wien, Globus-Plakatierungs- und Reklame Ges. m. b. H., Wien, Haasenstein & Vogler Annoncenbureau, Vertretung für Ungarn A. G., Budapest, „Publicitás“, Vereinigte Annoncenexpedition A.-G., Zagreb und Belgrad, Oesterr. Propaganda Büro, Salzburg. Annoncen Expedition Haasenstein & Vogler Aktiengesellschaft, Wien, I. Schulerstraße 11. (Firmawortlaut bis 1917: Haasenstein & Vogler A.-G., dann bis 1919: Österreichische Haasenstein & Vogler A.-G. Annoncen-Expedition). [Konst. 25./4. 1912.] Vorstand: Anton J. Fried, Emerich Lessner, Max Augenfeld. Prok.: Rudolf Seligmann, Otto Schönlein, Gustav Bayer. — Aktienkapital: S 100.000 in 10.000 Aktien ä 8 10; ursprünglich K 400.000. A.-ö. G.-V. v. 22./12. 1917 beschloß Kap.-Erhöh. auf K 1,000.900, welche mit l./l. 1919 durchge'ührt wurde. Die a.-o. G.-V. vom 12./I. 1922 beschloß weitere Kapitalserhöhung auf K 4,000.000. — Die Golderöffnungsbilanz ergab ein Eigenvermögen von S 80.000. Das Aktienkapital wurde im Sinne des § 3 G. B. G. durch Hinzurechnung von S 20.000 auf die vorgeschriebene Mindesthöhe von S 100.000 gebracht. Der Nennwert der Aktien wurde von K 400 auf 5 1 umgewertet. Dividende pro 1925—1932: 0. Die Gesellschaft übernahm die Zweigniederlassungen Wien, Prag, Innsbruck und Reichenberg der Annoncenexpedition Haasenstein & Vogler A. G. in Berlin. Konzern: Globus-Plakatierungs- und *) Herausgegeben von der Firma Edmund Grün, Wien, I., Hohenstaufeng. 9.
 
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